Beim täglichen Arbeiten unter Mac OS X vermisse ich immer wieder den Befehl “tree” der bei jeder handelsüblichen Linux Distribution zur Grundausstattung gehört.
tree zeigt einem den Ordnerinhalt, inklusive Unterordner, in einer schön übersichtlichen Baumstruktur an.
Unter OS X lässt sich tree mithilfe ein wenig find und sed nachbauen:
find . -print | sed -e 's;[^/]*/;|____;g;s;____|; |;g'
Das ganze nun abschließend mit einem alias ins Profile schreiben und fertig:
# vi /Users/username/.profile
alias tree="find . -print | sed -e 's;[^/]*/;|____;g;s;____|; |;g'"
Und gut schauts auch noch aus:
mac:Halv Su Wild pdeneu$ tree
.
|____01 Halv Su Wild (Album Version).m4a
|____02 Et Levve Ess En Autobahn.m4a
|____03 Keine Droppe Mieh.m4a
|____04 Un Donoh Ess Dä Karneval Vorbei.m4a
|____05 Chlodwigplatz.m4a
|____06 Noh All Dänne Johre.m4a
|____07 Woröm Dunn Ich Mir Dat Eijentlich Ahn_.m4a
|____08 Verjess Babylon.m4a
|____09 Karl-Heinz.m4a
|____10 All Die Aureblecke.m4a
|____11 Immerhin.m4a
|____12 Enn Dreidüüvelsname.m4a
|____13 Niemohls.m4a
|____14 Waat Ens Jraad.m4a
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